Wax patterns in investment casting German

Herstellung von Gussformen für Wachsmodelle:

Dies ist der wichtigste erste Schritt im gesamten Feingussverfahren. Jeder Fehler in der Gussform überträgt sich auf das fertige Gussteil. Bei der Herstellung einer Gussform ist daher äußerste Sorgfalt geboten. Die Gussform sollte einfach konstruiert sein, um die Handhabung zu erleichtern und die Produktionsrate zu steigern.

Bestimmte Maßänderungen sind verfahrensbedingt, nämlich:

a) Wachsschrumpfung.

b) Ausdehnung der Gussform beim Brennen.

c) Schrumpfung des Gussmetalls beim Erstarren.
Diese Maßänderungen müssen bei der Herstellung der Gussform berücksichtigt werden. Gussformen werden üblicherweise aus Aluminium gefertigt.

Für die Herstellung von Gussformen werden konventionelle Verfahren eingesetzt.

Wünschenswerte Eigenschaften von Werkzeugmaterialien:

a) Das Werkzeugmaterial sollte eine gute Wärmeleitfähigkeit aufweisen, um eine schnelle Abkühlung des eingespritzten Wachses zu ermöglichen.

b) Das Material sollte ausreichend fest sein, um den Einspritz- und Schließdrücken standzuhalten.

c) Das Material sollte eine ausreichende Verschleißfestigkeit aufweisen, um eine lange Werkzeugstandzeit zu gewährleisten.

d) Das Material sollte ausreichend hart sein, um eine hohe Oberflächengüte zu erzielen, und die Oberflächengüte sollte eine lange Lebensdauer aufweisen.

Modellmaterialien: Aufgrund der Bedeutung der Modelle ist es sehr wichtig, dass diese bestimmte Eigenschaften aufweisen, wie beispielsweise:

a) Geringer Aschegehalt
b) Gute Fließfähigkeit bei Spritzgießtemperaturen zur Detailwiedergabe
c) Ausreichende mechanische Festigkeit
d) Sehr geringe thermische Ausdehnung und Kontraktion
e) Stabilität unter normalen Betriebsbedingungen
f) Chemische Beständigkeit gegenüber Werkzeug- und Gehäusematerialien
g) Gute Verfügbarkeit
h) Wiederverwendbarkeit

HERSTELLUNG VON WACHSMASKEN:

Dies erfolgt mithilfe hydraulischer Wachsspritzgießmaschinen.

a) Das Wachs wird in Wachsschmelzöfen auf die erforderliche Temperatur gebracht.
b) Das geschmolzene Wachs wird anschließend in die Wachsspritzgießmaschinen überführt.

c) Das Wachs wird unter Druck bei der entsprechenden Temperatur in die Form eingespritzt. Bei großen Bauteilen werden die Formen mit Wassermänteln gekühlt.

d) Die Wachsmodelle werden aus den Formen entnommen und kühl gelagert.

e) Anschließend werden die Modelle zur Montage gebracht. Modellmontage: Dies ist der nächste wichtige Schritt. Die korrekte Gestaltung der Angüsse und der Formanordnung spielt eine entscheidende Rolle für das Gussergebnis. Die Modelle werden mittels Wachsschweißpistole und Wachskleber (Stiftwachs) an ein Gießsystem montiert.

Die Modelle werden üblicherweise in Form eines Tannenbaums montiert, d. h. der Anguss jedes Modells wird am zentralen Gießkanal befestigt. Montageverfahren: Das Montageverfahren ist wie folgt:

1. Die Modelle werden vor der Montage einer Sichtprüfung unterzogen. Reparierbare Schäden oder Unregelmäßigkeiten werden mit Reparaturwachs ausgebessert.

2. Grate entlang der Trennlinie werden sorgfältig entfernt.

3. Die Enden der Angüsse werden an die Form des Angusskanals angepasst und mit diesem verschweißt.

Wichtige Hinweise:

1. Anguss und Angüsse werden im Schwerkraftgussverfahren mit recyceltem Wachs hergestellt.

2. Anguss und Angüsse sollten so positioniert sein, dass sie sich leicht vom fertigen Gussteil abtrennen lassen.

3. Die Größe des Gussbaums sollte so gewählt werden, dass die Ausbeute maximiert wird. Die Gussgruppe sollte leicht genug sein, um vom Arbeiter problemlos gehandhabt werden zu können.

4. Zwischen den einzelnen Modellen muss ausreichend Platz vorhanden sein, damit sich auf allen Oberflächen des Modells eine gleichmäßig dicke Schale bilden kann.

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